Willi Gaupp

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Beschreibung Arbeitssystem

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Arbeitssystem

Arbeitssystem-Aufbau

Beschreibung Arbeitssystem

Sitzungsverlauf - ein Beispiel

Beschreibung des Arbeitssystems in 14 Punkten

1. Arbeitsvorbereitung

    Die Arbeitsvorbereitung und die Arbeitserlaubnis klären Sie wie gewohnt ab.

2. Das Thema identifizieren

    Normalerweise kommt ein Klient zu Ihnen, weil er bereits ein Thema hat. Bei diesem System hier arbeiten wir mit der Geschichte unserer Stärken. Und hinter jedem Thema steckt eine verlorene Stärke, die wir identifizieren. Diese finden wir über ein Tier und suchen uns den entsprechenden Aspekt, z.B. Bär unter dem Aspekt "Gelassenheit".

    Zum Schluss finden wir heraus, ob es sich bei der verlorenen Gelassenheit um eine Überenergie, vielleicht in Form von Nervosität oder Verbissenheit handelt, oder es sich als Unterversorgung, z.B. als Desinteresse oder Phlegma, zeigt. Die verlorene Stärke des Themas ist die Auswirkung einer Ursache, die wir nachher unter Punkt 5 "Selbsterkenntnis" verändern.

3. Eigentümerschaft

    Eigentümerschaft ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn es darum geht Themen vollständig und ganzheitlich zu bearbeiten. Sie ist ein Maßstab für die Ordnung innerhalb unseres persönlichen Systems. Wenn wir an unseren Ursprung, unsere "Konzeption" zurückgehen, an unsere individuelle Schöpfung, so war unsere Ordnung noch komplett und perfekt. Jede menschliche Stärke war in voller Ausprägung auf selbstverständliche Art am richtigen Ort. Selbstverständlich bedeutet allerdings auch "unbewusst". Dies bedeutet, dass wir am Anfang noch perfekter, jedoch unbewusster Ausdruck der Schöpfung waren.

    Was passierte weiter:

    Bei der Konzeption, wenn sich die Seele mit den körperlichen Aspekten dieser Erde verbindet (also Ei und Spermie), entsteht neues Leben in hoher Ordnung. Die meisten unserer Stärken sind am rechten Ort und in ausreichender Menge vorhanden und es beginnt unser Leben. Über unsere Wahrnehmung bemerken wir bereits im Mutterleib, dass bei unseren Eltern, die wir lieben, sehr viel energetische Unordnung herrscht. Sie sind voller Zweifel, Ängste und Schuldgefühle. Ihre menschlichen Stärken sind nur noch teilweise oder gar nicht mehr vorhanden. Um mit dieser Situation klar zu kommen, versuchen wir regulierend auf das Energiesystem unserer Eltern einzuwirken, weil wir uns noch sehr stark fühlen. Wir übernehmen Schwächen bzw. Stress/Chaos von unseren Eltern und geben Teile unserer Stärken dafür zurück. Damit sind wir bereits auf dem Weg unsere eigene Ordnung und Stärke aufzugeben und sie gegen energetische Anteile der Unordnung anderer Personen einzutauschen.

    Das Ergebnis bis zu unserem Heranwachsen ist ein großes Durcheinander an Eigentümerschaften von Stärke in unserem Energiesystem.

    Deshalb ist es beim Bearbeiten von Themen so wichtig, diese Ordnung vorher wieder herzustellen.

    Wir identifizieren bei Punkt 3 (= Eigentümerschaft) wie hoch unsere tatsächliche Eigentümerschaft am Thema ist, bzw. an der verlorenen Stärke, die hinter dem Thema steckt. Als nächstes stellen wir fest, wer unsere restlichen Anteile besitzt. Aufgrund genetischer Gegebenheiten und anderer Identifikationsmechanismen, können sich diese Anteile auch bei zum Teil schon lange verstorbenen Personen befinden, oder auch bei Institutionen wie Kirche, Schule oder Staat hängen geblieben sein.

    Wenn wir die Person/Institution identifiziert haben, die unsere Stärkeanteile besitzen, holen wir sie uns entweder mit Visualisierungstechniken oder mit einer stillen, friedlichen Bitte an die betreffende Person zurück. Da wir mit allem, was wir irgendwann energetisch berührt haben in Verbindung stehen, regulieren sich die Eigentümerschaften, sobald wir unsere Aufmerksamkeit und unseren Fokus darauf lenken.

4. Die Selbsterfahrung

    Wie sieht die Erfahrung aus, die der Klient mit diesem Thema immer wieder macht?

    Holen Sie sich Hinweise von den Tieren, den Stärkeaspekten und der Über- oder Unterversorgung. In der Regel sind es Erfahrungen, die schon längere Zeit immer wieder gleich oder ähnlich vom Klient gemacht werden. Auch hier geht es um Stärken, die ihm nicht mehr zur Verfügung stehen. Und es können sich durchaus 2 oder 3 Tiere/Aspekte melden, um die Geschichte der Erfahrung zu erzählen.

5. Die Selbsterkenntnis

    Hier setzt der wichtigste Teil der Arbeit ein. Bisher musste der Klient die Erfahrung immer wieder machen, weil sie bei ihm keine Selbsterkenntnis hervorgebracht hat. Jetzt geht es darum, den Teufelskreis zu durchbrechen und den Gewinn aus der Selbsterfahrung zu ziehen. Selbsterfahrung bringt keine Über- oder Unterenergie hervor, sondern Stärke in seiner klarsten Form. Unter jedem Selbsterkenntnisschritt kann sich ein anderes Tier oder auch Informationen aus den Tiertexten melden, so dass sich eine sehr komplexe und bunte Geschichte daraus erzählen lässt.

      Die Erkenntnis, die mir die Erfahrung bringt:
       (z.B. Rauchen ist schlecht für mich, weil es meine Gesundheit angreift.)

      Die Einsicht aus der Erkenntnis:
       (z.B. Ich sollte aufhören zu rauchen.)

      Die neue Einstellung/Motivation, die aus der Einsicht resultiert:
       (z.B. Ich höre auf zu rauchen.)

      Neues Verhalten:
      Ich setze die gewonnene Einstellung in meinem Leben um
      (z.B.: Ich verschenke meine restlichen Zigaretten und trinke Orangensaft, wenn ich Lust bekomme zu rauchen.)
      Damit setzen wir einen Mechanismus in Gang, der uns auf die richte Spur bringt, gemäß dem Motto: "Wenn du einen Schritt auf den lieben Gott zugehst, kommt er dir 1000 Schritte entgegen."

    Um dem Klienten die ganzen Zusammenhänge klar zu übermitteln, können Sie die ganze Geschichte nochmals erzählen, während Sie mit dem Muskel in Kontakt sind. Sollten Sie sich während Ihrer Ausführung irren, wird es der Muskel mit einem Indikatorwechsel anzeigen.

6. Ist zusätzlich etwas erforderlich?

    Vielleicht gibt es zusätzliche Informationen, die im bisherigen Frageverlauf noch nicht angesprochen wurden. Man kann nie wissen.

 

Ablösung mit den “Wundervollen Tieren”.

7. Verweilmodus verwenden?

    Wenn ja, welche Informationen kommen in den Verweilmodus?

    Als praktisch hat sich erwiesen, die Wahrnehmung aller Informationen aufzunehmen, indem der Klient die Hand auf das Blatt des Arbeitssystems legt, auf das Sie die Geschichte geschrieben haben. Danach in den Verweilmodus geben.

8. Steckpunkte über Körperscanning identifizieren

    Während Sie die Geschichte aufdecken und erzählen, werden große Mengen Gehirnneuronen aktiviert. Da das Thema noch blockiert ist, gibt es Punkte im Energiesystem, auf welche die Energien auflaufen. Oft reicht es bereits einen Punkt zu lösen, den Steckpunkt, um das ganze System wieder in Fluss zu bekommen.

    Liegt der Steckpunkt tatsächlich außerhalb oder innerhalb des physikalischen Körpers, so ist es angenehmer, den Punkt zusätzlich in den Verweilmodus zu geben und mit dem Tier in der Hand oder auf dem Bauchnabel zu arbeiten. Ein Steckpunkt, der innerhalb des physikalischen Körpers liegt, wird vom Klienten mit der Vorstellungskraft gesucht und wenn der Muskel schwach wird in den Verweilmodus gegeben.

9. Steckpunkt lösen

    Zum Lösen der Blockade wird ein Tier einfach auf den Steckpunkt gelegt. Dort arbeitet es selbständig.

    Es kann sein, dass sich zum Lösen der Blockade ein Tier meldet, das sie schon aus der Geschichte des Klienten kennen. Es kann aber auch ein neues sein. Jedenfalls ist mit dem Tier, das den Steckpunkt löst eine weitere interessante Information verknüpft. Erzählen Sie einfach ein wenig über die Qualität der Stärke, dieses Tieres, während die Ablösung läuft. Das kann nochmals mehr Klarheit und Verständnis zur Geschichte des Themas bringen.

10. Noch mehr Ablösung?

    Falls es noch weitere Steckpunkte gibt, arbeiten Sie wie gerade beschrieben weiter.

11. Wenn wir unsere Stärken wiedererlangt haben, ist alles gut.

    Wenn wir 100 % Stärke zur Verfügung haben, dürfte Stress und fehlende Motivation kein Thema mehr sein.

12. Sind alle Zeiten gelöst?

    Die Tiere wirken sehr komplex. Ihre Wirkung geschieht auch über den Zugang zu innerem Wissen und kann deshalb selbständig die gesamte Zeitlinie, d.h. bis zum "Alter der Ursache" lösen. Überprüfen Sie, ob dies wirklich erfolgt ist. Ansonsten suchen Sie im Alter der Ursache den fehlenden Steckpunkt und lösen ihn wie unter Punkt 9.

13. Abschluss-Check

    Überprüfen Sie, ob die Stärke des Themas bis zum Ursachenalter zu 100% zur Verfügung steht.

14. Hier ist noch ein Anker.

    Unterschätzen Sie bitte diesen Punkt nicht. Es geht darum, die ganze Arbeit, die Sie mit dem Klienten gemacht haben so zu verankern, dass sich der Erfolg auch äußerlich zeigt. Vielleicht ist das bereits schon unter Punkt 5, neues Verhalten erledigt. Möglicherweise braucht es aber zusätzlich ein kräftiges Ritual, eine Hausaufgabe oder eine symbolische Handlung.

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